60plus im Dialog

Besuch des Oberbürgermeisters und Stadtdirektors im Zentrum 60plus

von rechts: Hartmut Peltz (Leiter Amt für Soziales und Wohnen), Uwe Goemann (Vivawest Stiftung), Thomas Kufen (Oberbürgermeister), Gerd Maschun (Seniorenbeauftragter), Peter Renzel (Stadtdirektor), Dirk Matuschek (Pfarrer), Andrea Bonhagen (Koordinierungsstelle Seniorenfererat), Antje Behnsen (Zentrum 60plus), Hans-Wilhelm Zwiehoff (Bezirksbürgermeiste), Ursula Hoffmann (Leiterin Seniorenreferat), Thomas Mruck (Zentrum 60plus) 

Der Oberbürgermeister der Stadt Essen Thomas Kufen und der Stadtdirektor Peter Renzel waren am 13.August 2020 zu Gast in unserem Zentrum 60plus. Antje Behnsen und Thomas Mruck stellten hierbei die Arbeit und Neuausrichtung des Zentrums 60plus im Bezirk V vor. In der sich anschließenden Diskussion wurde durch den Oberbürgermeister die jetzt kontinuierliche Finanzierung der Zentren 60plus in der Stadt Essen betont. Durch die finanzielle und personelle Erweiterung ist nun eine Öffnung der Arbeit für alle Stadtteile (Altenessen-Nord, Altenessen-Süd, Karnap, Vogelheim) möglich.

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In den zurückliegenden Monaten wurde vom Zentrum 60 plus ein intensiver Dialog im Bezirk V eröffnet. Um das Angebot und die fachliche Arbeit des Zentrums neu auszurichten wurde eine „Sozialraumanalyse“ in Verbindung mit einer aktivierenden Befragung von Bürgerinnen durchgeführt. Das Team der Stadtteilmoderatoren in Altenessen-Süd hat hierbei das Zentrum 60 plus tatkräftig unterstützt. Es wurden über 60 Einzelinterviews mit Bürgerinnen im Alter 60 plus und mit anderen „Expertinnen“ in den verschiedenen Stadtteilen geführt. Die Befragung ergab unter anderem folgende Hauptthemen: gesellschaftliche Teilhabe, Aktivität bestärken, soziale Kontakte, Freizeitgestaltung, Armut, Einkaufssituation, Mobilität, Nahverkehr und Hilfestellungen. Im Zeitraum Oktober 2020/November 2020 werden die Ergebnisse der Befragung im Zentrum 60 plus der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dies wird in einer interaktiven Weise erfolgen, um den Dialog weiter zu führen. In der Folge werden die Bürgerinnen im Alter 60 plus eingeladen neue, selbstorganisierte Interessensgruppen in den Stadtteilen zu gründen. Die Aufgabe dieses Angebot vorzubereiten und zu moderieren liegt bei Thomas Mruck.